Donnerstag, 15. Januar 2009
Mittwoch, 14. Januar 2009
Auf gehts!
Das Wochenende liegt hinter mir und damit auch meine allererste Leitungsklausur.
Ich würde sagen: das Wochenende war herausfordernd - nicht nur für mich, sondern auch für meine Mitstreiter in der Gemeindeleitung, die nun ganz sicher wahrgenommen haben: wir haben einen neuen Pastor :) Wir haben viel gelacht und ich hab es genossen meine engsten Mitarbeiter besser kennenzulernen. Außerdem hat mich das Wochenende motiviert. Ich hab echt klasse Leute an meiner Seite, die das Herz am richtig Fleck haben und für Gott und seine Gemeinde brennen. Zusätzlich haben sie die nötige Erfahrung was Gemeindearbeit angeht um ihren Anfängerpastor zu helfen und zu unterstützen - und ich glaube, sie werden es in einer angenehmen Art und Weise tun (es soll ja auch anders vorkommen). Eine bessere Vorraussetzung kann man als Pastor glaube ich nicht haben *freu*!!
Am Montag waren Melli und ich Abends noch auf dem Geburstag von Philip. Er ist 18 Jahre geworden. Er ist ein klasse Kerl. Fröhlich, freundlich, aufgeschlossen, hilfsbereit, engagiert und motiviert. Ich freu mich drauf, mit ihm in den nächsten Jahren mehr zu tun zu haben. Viele aus der Gemeinde und (ich glaube) die ganze Jugend war dort. Ich hab es echt genossen - ein fröhlicher Haufen. Ich mag die Wetteraner! Schön hier zu sein. Schön eingeladen gewesen zu sein. Ich musste zurückdenken an meinen 18ten. An dem Abend bin ich mit samt meiner Kleidung in den Pool geschmissen worden. Damals, ein Jahr vorm ABI, an den Wochenende unterwegs... wilde Zeiten, aber nicht immer schlechte Zeiten. Doch ich würde so iniges anders machen.
Gestern war ich dann gegen Mittag bei der Westfälischen Rundschau und hab mich dort einmal vorgestellt. War letztlich eine ganz entspannte Angelegenheit. Hab mich mit dem Redakteur ganz nett unterhalten (15min; viel Zeit hatte er nicht). Er war ein sympathischer Mann, der mir keinesfalls mit Vorurteilen behaftet schien. Das war ja meine größte Sorge. Okay, ich muss mal abwarten was heute/morgen in der Zeitung steht und in wie weit das mit dem übereinstimmt, was ich gesagt hab... aber bis jetzt darf ich sagen: liebe WR, gerne wieder (und das wissen sie auch schon :-) )
Dann hatte ich hier gestern meine erste Bibelstunde. Diese Bibelstunde besteht hauptsächlich aus Senioren und...mir. Irgendwie hatte ich mich auf die Truppe gefreut. Senioren sind meistens ganz entspannt und lassen sich nicht hetzen. Und meine Vorfreude war berechtigt: es ist ein richtig fröhlicher Kreis, der mich trotz meines jungen Alters ganz herzlich aufgenommen hat - wir haben viel gelacht. Ach war das nett. Punkten konnte ich glaube ich schon damit, dass ich die alten Lieder noch kannte. Noch vor Beginn der Stunde kamen ein paar Damen herein, die ein Lied summten, aber nicht mehr wussten, wie es hieß. "Auf Seele Gott zu loben", sagte ich. "Jaaa, das stimmt." Ich bin eben noch mit dem guten alten Liedgut aufgewachsen. Gott muss schon damals gewusst haben, dass es mir nützlich sein könnte ;-)
Tja und dann, dann waren Melli und ich gestern Abend noch bei Ikea und haben in einer Nacht und Nebel Aktion eine Küche gekauft. Es hat echt genervt, noch keine Küche zu haben. Und auf dem Gebrauchtmarkt ist jetzt seit Monaten nicht das Passende dabei. Um 23 Uhr hab ich den geliehenen Bulli (VIELEN DANK) zurückgebracht. Bis 1 Uhr haben wir noch ein bißchen geschraubt... es entstehen Schränke - yuhuuu- und wir bekommen bis zum Wochenende die blöden Umzugskartons noch weg - Arbeitsplatte und Ofen etc. müssen noch warten.
Ach ja, dieses Wochenende. Meine Ordination. Ich freu mich drauf. Ich werde Pastor - ein bißchen mulmig ist mir schon, wenn ich daran denke, was ich da alles versprechen Gut zu wissen, dass es sich lohnt. Der Godie fängt um 14.30 Uhr im Stadtsaal an und vorher haben sich Senioren aus der Gemeinde bereit erklärt einen Brunch für unsere Gäste anzubieten. Das war eine der besten Nachrichten. So sind Melli und ich nicht so gestresst und können es genießen, dass unsere Familie und Freunde da sind, wenn auch nur für kurze Zeit. Heute Mittag sind wir zum Mittagessen eingeladen um den Brunch zu planen. Super!
Ich würde sagen: das Wochenende war herausfordernd - nicht nur für mich, sondern auch für meine Mitstreiter in der Gemeindeleitung, die nun ganz sicher wahrgenommen haben: wir haben einen neuen Pastor :) Wir haben viel gelacht und ich hab es genossen meine engsten Mitarbeiter besser kennenzulernen. Außerdem hat mich das Wochenende motiviert. Ich hab echt klasse Leute an meiner Seite, die das Herz am richtig Fleck haben und für Gott und seine Gemeinde brennen. Zusätzlich haben sie die nötige Erfahrung was Gemeindearbeit angeht um ihren Anfängerpastor zu helfen und zu unterstützen - und ich glaube, sie werden es in einer angenehmen Art und Weise tun (es soll ja auch anders vorkommen). Eine bessere Vorraussetzung kann man als Pastor glaube ich nicht haben *freu*!!
Am Montag waren Melli und ich Abends noch auf dem Geburstag von Philip. Er ist 18 Jahre geworden. Er ist ein klasse Kerl. Fröhlich, freundlich, aufgeschlossen, hilfsbereit, engagiert und motiviert. Ich freu mich drauf, mit ihm in den nächsten Jahren mehr zu tun zu haben. Viele aus der Gemeinde und (ich glaube) die ganze Jugend war dort. Ich hab es echt genossen - ein fröhlicher Haufen. Ich mag die Wetteraner! Schön hier zu sein. Schön eingeladen gewesen zu sein. Ich musste zurückdenken an meinen 18ten. An dem Abend bin ich mit samt meiner Kleidung in den Pool geschmissen worden. Damals, ein Jahr vorm ABI, an den Wochenende unterwegs... wilde Zeiten, aber nicht immer schlechte Zeiten. Doch ich würde so iniges anders machen.
Gestern war ich dann gegen Mittag bei der Westfälischen Rundschau und hab mich dort einmal vorgestellt. War letztlich eine ganz entspannte Angelegenheit. Hab mich mit dem Redakteur ganz nett unterhalten (15min; viel Zeit hatte er nicht). Er war ein sympathischer Mann, der mir keinesfalls mit Vorurteilen behaftet schien. Das war ja meine größte Sorge. Okay, ich muss mal abwarten was heute/morgen in der Zeitung steht und in wie weit das mit dem übereinstimmt, was ich gesagt hab... aber bis jetzt darf ich sagen: liebe WR, gerne wieder (und das wissen sie auch schon :-) )
Dann hatte ich hier gestern meine erste Bibelstunde. Diese Bibelstunde besteht hauptsächlich aus Senioren und...mir. Irgendwie hatte ich mich auf die Truppe gefreut. Senioren sind meistens ganz entspannt und lassen sich nicht hetzen. Und meine Vorfreude war berechtigt: es ist ein richtig fröhlicher Kreis, der mich trotz meines jungen Alters ganz herzlich aufgenommen hat - wir haben viel gelacht. Ach war das nett. Punkten konnte ich glaube ich schon damit, dass ich die alten Lieder noch kannte. Noch vor Beginn der Stunde kamen ein paar Damen herein, die ein Lied summten, aber nicht mehr wussten, wie es hieß. "Auf Seele Gott zu loben", sagte ich. "Jaaa, das stimmt." Ich bin eben noch mit dem guten alten Liedgut aufgewachsen. Gott muss schon damals gewusst haben, dass es mir nützlich sein könnte ;-)
Tja und dann, dann waren Melli und ich gestern Abend noch bei Ikea und haben in einer Nacht und Nebel Aktion eine Küche gekauft. Es hat echt genervt, noch keine Küche zu haben. Und auf dem Gebrauchtmarkt ist jetzt seit Monaten nicht das Passende dabei. Um 23 Uhr hab ich den geliehenen Bulli (VIELEN DANK) zurückgebracht. Bis 1 Uhr haben wir noch ein bißchen geschraubt... es entstehen Schränke - yuhuuu- und wir bekommen bis zum Wochenende die blöden Umzugskartons noch weg - Arbeitsplatte und Ofen etc. müssen noch warten.
Ach ja, dieses Wochenende. Meine Ordination. Ich freu mich drauf. Ich werde Pastor - ein bißchen mulmig ist mir schon, wenn ich daran denke, was ich da alles versprechen Gut zu wissen, dass es sich lohnt. Der Godie fängt um 14.30 Uhr im Stadtsaal an und vorher haben sich Senioren aus der Gemeinde bereit erklärt einen Brunch für unsere Gäste anzubieten. Das war eine der besten Nachrichten. So sind Melli und ich nicht so gestresst und können es genießen, dass unsere Familie und Freunde da sind, wenn auch nur für kurze Zeit. Heute Mittag sind wir zum Mittagessen eingeladen um den Brunch zu planen. Super!
Freitag, 9. Januar 2009
Die ersten Tage im Büro
Heute vor einer Woche war mein ersten Tag in meinem eigenen Gemeindebüro.
Meine Dienstzeit fing damit an, wie kann es anders sein, dass ich die Predigt für den Sonntag schrieb. Ich hätte zwar noch nicht predigen müssen, aber die Jahreslosung wollte ich mir dann doch nicht nehmen lassen. Ob die Predigt gut war? Das kann ich nicht beantworten. Melli meint immer, ich wäre nie zufrieden. Ist doch auch gut so, schließlich hab ich noch ein paar Jährchen - wenn möglich, immer mein Bestes geben, schließlich hat Gott das auch für mich getan (bzw. noch mehr: das Unmögliche!). Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht mit meiner (!) Gemeinde diesen Gottesdienst zu feiern.
Am Sonntag Nachmittag sind Melli und ich in den Westfalenpark nach Dortmund gefahren - 5€ Eintritt für eine Spaziergang durch einen Park in dem ein paar nette Lichtfiguren aufgebaut waren. Zumindest die Bratwurst hat geschmeckt. Scheint wahrscheinlich das einzige schöne, grüne Fleckchen zu sein, das Dortmund hat.
Montag wollten wir eigentlich Küchen anschauen. Ja, wir haben immer noch keine Küche! Das ist auch die Tatsache, die uns momentag am meisten aufregt. Liegt aber an uns. Wir können uns nicht entscheiden, ob wir eine neue Ikeaküche kaufen, oder eine gebrauchte Markenküche und etwas sparen. Egal was, es muss jetzt langsam beschafft werden...mal schauen.
Der Rest der Woche war (ich denke mal) Einfinden in den Berufsalltag. Ich hatte immer was zu tun, hatte aber noch keine Gruppenveranstaltung. So konnte ich mich erstmal mit generellen Dingen beschäftigen. Ich hab mir über vieles Gedanken gemacht, mich viel unterhalten und in die Zukunft gedacht. Ein bisschen aufregend ist die Tatsache, dass ich mich nächste Woche mit zwei Zeitungen treffen. Darauf muss ich mich heute unbedingt noch vorbereiten.
Heute Nachmittag fahren wir als Leitungskreis auf ein Klausurwochenende. Gemeinsam werden wir uns die Zukunft erträumen, um dann zu gucken, was wir dafür tun können, dass es Realität wird. Träume können wahr werden: was bei den Menschen unmöglich ist, ist bei Gott möglich! Außerdem hat die Gemeinde einen wirklich fiten und engagierten Leitungskreis. Ich freu mich drauf!
Am Sonntag Nachmittag sind Melli und ich in den Westfalenpark nach Dortmund gefahren - 5€ Eintritt für eine Spaziergang durch einen Park in dem ein paar nette Lichtfiguren aufgebaut waren. Zumindest die Bratwurst hat geschmeckt. Scheint wahrscheinlich das einzige schöne, grüne Fleckchen zu sein, das Dortmund hat.
Montag wollten wir eigentlich Küchen anschauen. Ja, wir haben immer noch keine Küche! Das ist auch die Tatsache, die uns momentag am meisten aufregt. Liegt aber an uns. Wir können uns nicht entscheiden, ob wir eine neue Ikeaküche kaufen, oder eine gebrauchte Markenküche und etwas sparen. Egal was, es muss jetzt langsam beschafft werden...mal schauen.
Der Rest der Woche war (ich denke mal) Einfinden in den Berufsalltag. Ich hatte immer was zu tun, hatte aber noch keine Gruppenveranstaltung. So konnte ich mich erstmal mit generellen Dingen beschäftigen. Ich hab mir über vieles Gedanken gemacht, mich viel unterhalten und in die Zukunft gedacht. Ein bisschen aufregend ist die Tatsache, dass ich mich nächste Woche mit zwei Zeitungen treffen. Darauf muss ich mich heute unbedingt noch vorbereiten.
Heute Nachmittag fahren wir als Leitungskreis auf ein Klausurwochenende. Gemeinsam werden wir uns die Zukunft erträumen, um dann zu gucken, was wir dafür tun können, dass es Realität wird. Träume können wahr werden: was bei den Menschen unmöglich ist, ist bei Gott möglich! Außerdem hat die Gemeinde einen wirklich fiten und engagierten Leitungskreis. Ich freu mich drauf!
Freitag, 2. Januar 2009
2009 - Es geht los
Jetzt ist es schon 19:15Uhr. Mein erster Arbeitstag neigt sich dem Ende zu. Irgendwie ist die Zeit dahingeflogen. Nicht nur heute. Die letzten Wochen sind wie im Flug vergangen. Vor ein paar Wochen haben wir erst unsere neue Wohnung gestrichen und dabei großartige Unterstützung vor allem von Martin gehabt (Gemeindeleiter). Wir haben unsere Sachen aus Elstal abgeholt. Das war ein emotional schwieriger Schritt - es war endgültig, wir brechen in eine neue Heimat auf. Weihnachten noch zu Hause, dann in unserer neuen Wohnung, noch ohne Küche, aber mit tollen Freunden ins neue Jahr. Mmmh, und nun sitz ich an meinem Schreibtisch in der Gemeinde. Es ist schon ein tolles Gefühl. Aber wie schnell so ein Tag dahinggeht... bevor man ihn so richtig wahrgenommen hat, ist er auch schon wieder vorbei. Jede Menge Dinge an die zu denken sind, Ideen, die in mir aufkommen, dann wieder Dinge die erledigt werden müssen, 1, 2, 3 Gespräche. War schon ein aufregender Tag. Die Predigt für Sonntag ist am Nachmittag dadurch aber nicht wirklich fortgeschritten. Was wohl die nächsten Tage so alles passiert?
Nächstes Wochenende fahren wir mit der Leitung schon auf Klausur. Danach ist meine Ordination. Geht ganz schön fix.
Im Jahresabschlußgottesdienst wurde ich in meinem Notizbuch auf eine Karte aufmerksam. Ich hatte sie letztes Neujahr im Gottesdienst in Falkensee aus einem Korb gezogen:
"Von allen Seiten umgibst du mich und hälst deine Hand über mir." (Psalm 139,5)
Im Blick auf das letzte Jahr kann ich nur sagen: welche ein wahres Wort. Ich habe viel Grund zum Danken. Auch im diesem Jahr?
Viel zu oft fallen uns nur die negative Dinge des letzten Jahres ein - das, was nicht so gut lief. Ich möchte mir das positive vor Augen halten und mit der Jahreslosung 2009 freudig in das nächste Jahr gucken. Was mir nicht möglich ist, das ist Gott möglich. Er hat für mich das Nadelöhr durchbrochen, damit ich zu ihm kommen kann. Seine Gnade macht es möglich und ich darf darauf vertrauen, dass er alles in seiner Hand hält.
Nächstes Wochenende fahren wir mit der Leitung schon auf Klausur. Danach ist meine Ordination. Geht ganz schön fix.

Im Jahresabschlußgottesdienst wurde ich in meinem Notizbuch auf eine Karte aufmerksam. Ich hatte sie letztes Neujahr im Gottesdienst in Falkensee aus einem Korb gezogen:
"Von allen Seiten umgibst du mich und hälst deine Hand über mir." (Psalm 139,5)
Im Blick auf das letzte Jahr kann ich nur sagen: welche ein wahres Wort. Ich habe viel Grund zum Danken. Auch im diesem Jahr?
Viel zu oft fallen uns nur die negative Dinge des letzten Jahres ein - das, was nicht so gut lief. Ich möchte mir das positive vor Augen halten und mit der Jahreslosung 2009 freudig in das nächste Jahr gucken. Was mir nicht möglich ist, das ist Gott möglich. Er hat für mich das Nadelöhr durchbrochen, damit ich zu ihm kommen kann. Seine Gnade macht es möglich und ich darf darauf vertrauen, dass er alles in seiner Hand hält.
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